Quick Win zur Conversion-Steigerung

Meine Freundin ist eine vielbeschäftigte Frau. Wenn sie sich gerade nicht um die Kinder kümmert, macht sie etwas für ihren Job, putzt, kocht, räumt den Schrank ein und aus oder macht irgendwas sauber. Und in ihren spärlichen 5-Minuten-Pausen shoppt sie. Online. Auf dem Handy. Und damit ist sie nicht alleine:

Wenn Sie sich die Statistiken aus ihrem Shop ansehen, dann sehen Sie, was eh schon alle wissen. Nämlich, dass die mobile Nutzung nach wie vor von Jahr zu Jahr zunimmt. Ganz genau wollte das Addressy wissen und beauftragte eine globale Studie zum Thema „Verbesserung der Daten im Retail“. Daraus geht hervor, dass etwas mehr als die Hälfte aller Online-Käufer zumindest auch ihr Handy oder ihr Tablet zum Shoppen benutzt (52 %).

Gehören Sie auch zu den Handyshoppern? Ich ehrlich gesagt nicht. Ich mag es, wenn ich mehrere Produkte nebeneinander vergleichen kann und sie auch in größerer Größe als auf dem Handy sehen kann. Damit stehe ich nicht alleine da. 44% der Käufer geben an, dass die fehlende Übersichtlichkeit der Hauptgrund für Kaufabbrüche ist. Nun gut, gegen die Größe der Handies können Sie als Webshopbetreiber jetzt wohl kaum etwas machen, wenn Sie nicht gerade Amazon, Inc. auf Ihrer Visitenkarte stehen haben. Und irgendwo hat die Optimierung der Mobile Usabilty auch ihre Grenzen.

Es gibt aber einen anderen Quick Win: 21 % geben an, dass sie Probleme damit haben, Ihre Lieferadresse richtig einzugeben. Das kann ich nachvollziehen. Ich hasse es, meine Daten auf dem Handy einzugeben. Für gewöhnlich gibt es hier keine Siri, der ich diktiere oder eine Rechtschreibprüfung, die mein Getippse von Typos befreit. Schlicht und einfach, weil der typische Webshop keine Datenbank aller Adressen mit dem Webformular verbunden hat. Und jetzt werden Sie gleich verstehen, warum Sie diesen Beitrag auf dieser Seite lesen:

Es gibt ein Amazing Tool, dass genau das macht. Addressy ergänzt anhand von wenigen Informationen die fehlenden Daten einer Adresse wie Postleitzahl, Ort, Land automatisch bei der Eingabe. Das Ganze funktioniert wie bei einer Suchmaschine nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der ganzen Welt. Gleichzeitig ist ein Plausibilitätscheck für Mailadressen und Telefonnummern enthalten. Damit schlagen Sie 3 Fliegen mit einer Klappe:

  1. Sie senken die Kaufabbruchrate, weil Leute wie meine Freundin ihren Einkauf abschließen, obwohl sie nur wenig Zeit haben.
  2. Sie sorgen für eine bessere Datenqualität und somit für weniger Retouren, weil die Post an die richtige Adresse liefert.
  3. In der oben genannten Studie geben auch 62% an, dass sie eher bei einem Shop kaufen, in dem die Dateneingabe gut funktioniert. Dementsprechend schaffen Sie sich einen Wettbewerbsvorteil.

Das Schöne ist: Das funktioniert nicht nur auf dem Handy, sondern auch am Desktop. Ein Shop, der das eingebaut hat, versteht mich als Kunde und sieht mich wieder.

Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob es klug war, Ihnen diesen Tipp zu geben. Ich kann noch nicht abschätzen, welche Auswirkung es auf unser Haushaltsgeld hat, wenn meine Freundin alle ihre Einkäufe in ihren 5-Minuten-Pausen auch abschließt. Falls Sie Mitleid haben, bitte ich um Gutscheincodes in den Kommentaren.

P.S.: Die oben genannte Studie mit dem vollen Namen „Wie die Datenqualität im eCommerce Effizienz, Kosten und Umsatz beeinflusst““ enthält noch allerhand weitere interessante Fakten zum Thema Kaufmotivation und -demotivation. Werfen sie einen Blick darauf.

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